BuchSaiten Blogparade - Jahresabschluss 2012


Hallo, liebe Leser!

Zum Abschluss des Jahres habe ich beschlossen, an der Blogparade von Katrin von BuchSaiten teilzunehmen. Wie ihr in meinem Post über meine Vorsätze für das neue Jahr vielleicht schon gelesen habt, habe ich selbst vor, 2013 einige Blogparaden zu veranstalten - und wie kann ich das wohl besser üben, als selbst an einer teilzunehmen? ;)
Kommen wir nun also zu meinem Jahresabschluss 2012!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
"Kyria & Reb" zu lesen, war eine reine Coverentscheidung. Da es sich um eine Dystopie handelt und dieses Genre im Jahre 2012 ja geradezu am Boomen war, habe ich einen eher mittelmäßigen Roman erwartet. Ich habe mir zwar nicht wenig versprochen, aber dass es so eine grandiose Geschichte - damit habe ich nicht gerechnet! Ich muss allerdings zugeben, dass ich von keinem Buch, das ich gelesen habe, wirklich "wenig" erwartet habe. Dieses ist jedoch das Buch, das mich am meisten überrascht hat.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?
Das war leider "Die fünf Leben der Daisy West". Der Klappentext des Buches hat mich auf Anhieb neugierig gemacht und große Erwartungen in mir gesetzt. Die Idee hinter Daisys Geschichte klang so großartig, so innovativ, so grandios - aber leider ist es Cat Patrick nicht gelungen, das Potenzial ihrer Geschichte zu nutzen. Schlussendlich ist ein Mischmasch aus viel zu vielen Dingen daraus geworden, der mich leider nicht überzeugen konnte.

Bei "Nacht" von Elena Melodia war es ähnlich. Auch hier habe ich mir sehr viel von der spannenden Geschichte versprochen, aber leider hat der Klappentext seine Versprechungen nicht halten können. Ich hätte der Reihe gerne noch eine Chance gegeben, aber durch das Ende von "Pan" wird sie wohl leider nicht weiter übersetzt werden.

Welches war meine persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Es gibt einige tolle Autoren, die mich in diesem Jahr von ihrem Können überzeugen konnten. Dazu gehören vor allem Mathias Malzieu, Eowyn Ivey, Ransom Riggs, Ali Shaw und Amy Kathleen Ryan. Aber meine persönlichen Autoren-Neuentdeckungen waren jene deutschsprachigen Autoren, die nicht nur tolle Geschichten schreiben, sondern auch einen intensiven Kontakt zu ihren Lesern pflegen und mir - achtung, es wird sentimental - richtig ans Herz gewachsen sind: Jennifer Jäger, Stefanie Maucher und Anke Höhl-Kayser. Danke für alles! :)

Welches war mein Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Das ist leicht zu beantworten: Ganz eindeutig "Die Mechanik des Herzens" von Mathias Malzieu. Dieses Buch steht schon seit Juli 2012 in meinem Regal und ich kann mich noch immer nicht daran sattsehen. Immer wieder nehme ich es in die Hand, um allein durch den Blick aufs Cover die wundervolle Geschichte noch einmal durchleben zu dürfen. Denn das Cover zu "Die Mechanik des Herzens" sieht nicht nur zauberhaft aus, es fasst die gesamte Geschichte in einem Bild zusammen.

Welches Buch will ich unbedingt in 2013 lesen und warum?
Oh, da gibt es so einige. Auf meiner Wunschliste für das Jahr 2013 stehen bereits jetzt - und dabei hat das Jahr noch nicht einmal angefangen! - über 60 Neuerscheinungen. Ich kann mich also gar nicht entscheiden... Auf meinem SuB liegen außerdem noch großartige Bücher aus dem Jahr 2012 und ich denke, dass ich ihnen den Vortritt lassen werde!

Zum Schluss möchte ich euch noch einmal meine Jahreshighlights auflisten! Ein *Klick* genügt und ihr gelangt zu meinen Rezensionen!




Das war also mein Jahresrückblick 2012!
Nun wünsche ich euch einen guten Rutsch in das neue Jahr, alles Gute und natürlich viele Bücher! Auf dass all unsere Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen! :)


Eure Lurchi

Rezension: "Geisterzeilen"

Titel: Geisterzeilen
AutorIn: Janina Ebert
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Seitenzahl: 312
Preis: 14,95€
ISBN-10: 3862651398
ISBN-13: 978-3862651399
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Worum geht's?
Die sechzehnjährige Helena kann schon seit einigen Tagen nicht mehr schlafen. Liebeskummer plagt sie, raubt ihr die Lebenslust, den Appetit und den Schlaf. Wie konnte dieser blöde Marc ihr das bloß antun? Auch in jener Nacht halten die Tränen Helena wach, als sie plötzlich beschließt, langsam einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen. Kaum hat sie diese Entscheidung gefällt, überkommt sie der Drang, einen Stift in die Hand zu nehmen und zu schreiben. Helena ist sich sicher: Jemand hat sich in diesem Moment in ihre Gedanken geschlichen und durch ihre Hände geschrieben, denn so etwas könnte sie niemals zu Stande bringen! Da ihr ihre neue Gabe gute Noten in der Schule einbringt, übergibt sie dem Unbekannten anstandslos ihre Hände, sobald er sie benötigt. Doch dann unterschreibt Helena ihre Geschichtsarbeit mit einem fremden Namen: Oskar Schiller. Wer ist dieser Mann und warum ergreift er ständig Besitz von ihr? Helena versucht, Kontakt mit Oskar aufzunehmen - und es gelingt ihr. Er erklärt ihr, dass er ein "Ghostwriter" ist, ein Geist, der in der Welt der Lebenden bleibt, um durch offene Herzen aufzuschreiben, was er zu Lebzeiten nicht mehr verfassen konnte. Seit jener Nacht ist Helena extrem empfänglich für die Ghostwriter und es dauert nicht lange, bis weitere Geister auftauchen, die durch sie schreiben wollen: ein namenloser Gentleman, der ihr Knie weich werden lässt, und eine unheimliche Geisterfrau, die das junge Mädchen in Angst und Schrecken versetzt...

Rezension: "Rot wie das Meer"

Titel: Rot wie das Meer
Originaltitel: The scorpio races
AutorIn: Maggie Stiefvater
ÜbersetzerIn: Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Verlag: script5
Seitenzahl: 430
Preis: 18,95€
ISBN-10: 3839001471
ISBN-13: 978-3839001479
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Worum geht's?
Jedes Jahr färbt sich der Sand an der Küste von Thisby rot. Wenn der Herbst anbricht und das Meer die Capaill Uisce an Land schickt, ist es Zeit für das Skorpio-Rennen, das gefährlichste Pferderennen der Welt. Die Männer der kleinen Insel versuchen, die schnellsten der todbringenden Wasserpferde zu fangen, mit ihnen das Rennen zu gewinnen - und dabei nicht ihrer gefährlichen Magie und ihren reißenden Mäulern zu unterliegen und zu sterben. Auch Sean Kendrick fiebert dem Tag entgegen, an dem er mit seinem Capall Uisce die Küste entlang galoppieren kann. Denn in diesem Jahr hängt viel mehr als bloß Ruhm von seinem Gewinn ab. Auch für Kate Connolly, genannt Puck, steht einiges auf dem Spiel. Das Preisgeld des Rennens ist ihre letzte Chance, ihre Existenz und die ihrer Brüder zu retten. Als erstes Mädchen in der Geschichte von Thisby meldet sie sich zum gefährlichen Skorpio-Rennen an - und macht sich damit mehr Feinde als Freunde. Auch Sean ist der Meinung, dass Frauen nichts an der blutigen Küste zu suchen haben, aber die mutige Puck erkämpft sich seinen Respekt. Eine tiefe Freundschaft entsteht, doch dann fällt der Startschuss des Skorpio-Rennens und wieder einmal färbt sich das Meer rot...

Meine Vorsätze für das Bloggerjahr 2013


Hallo, liebe Leser!

Im vergangen Jahr hat sich bei mir viel getan. Mein Studium pendelt sich langsam mehr oder weniger ein, ich habe die ersten großen Prüfungen überstanden (und das sogar gut - yeah!) und bilde mir sogar ein, etwas gelernt zu haben (ob das nun wirklich so ist, werde ich ja bei meiner nächsten Prüfung sehen...). Zu Beginn des Jahres durfte ich den Arena-Verlag besuchen und an einem Blogger-Workshop teilnehmen, bei dem ich nicht nur liebenswerte Buchblogger, sondern auch Verlagsmenschen kennenlernen durfte, die ich am liebsten alle mit zu mir nach Haus genommen hätte. Dank Beltz&Gelberg, die mich zu ihrem "Buchblogger 2012" gekürt haben, durfte ich zum ersten Mal auf eine Buchmesse und habe dabei noch mehr tolle Buchblogger endlich einmal "live" erleben dürfen. Selbst eine Facebook-Seite habe ich für kurze Zeit für einen Verlag leiten dürfen...

Auf meinem Blog hat sich dagegen leider nicht so viel getan. Im Gegenteil: Irgendwie hat das "Buch-Bloggen 2012" nicht so recht funktionieren wollen. Ich habe nur noch Rezensionen veröffentlicht, kaum noch Aktionen gestartet, fast nichts von meinen "Buchaktivitäten" außerhalb des Lesens berichtet und meinen gesamten Blog ziemlich schleifen lassen. Anfangs habe ich mich sehr auf mein Studium konzentriert, dann hat mich während des Sommers für lange Zeit eine Leseflaute geplagt und schließlich hat mir das große Drama um den Rezensionsklau die Lust am Bloggen geraubt.

Das soll sich nun wieder ändern!

Ich möchte wieder aktiver werden und habe mir ein paar Dinge überlegt, wie ich meinen Blog mit mehr Beiträgen füttern kann. Natürlich werden die Rezensionen weiterhin im Vordergrund stehen, aber einen reinen "Rezi-Blog", wie es die Bücherhöhle im letzten Jahr geworden ist, möchte ich nicht weiter betreiben. Ein paar der Themen, die ich mir überlegt habe, möchte ich euch heute vorstellen!


Jeden Freitag möchte ich versuchen, euch meine Neuzugänge der letzten Woche vorzustellen. Sind wir doch ehrlich zueinander: Wir alle lieben Fotos von unseren Büchern - und es gibt wohl keinen besseren Anlass, um seine Bücher abzulichten, als ein Neuzugänge-Post. :) Bald wird mir mein kleiner Lurch dabei sogar auf eine ganz besondere Art behilflich sein...

 
Eigentlich bin ich ja ein großer Fan von Statistiken. Zwar nicht, wenn man sie im Mathematikunterricht selber auswerten und berechnen musste, aber wenn man sich in Zahlen anschauen kann, was und wie viel man im letzten Monat gelesen hat, sind sie doch sehr schön anzuschauen, nicht wahr? :) Es gab schon seit einiger Zeit keine Monatsstatistik bei mir und dies ist definitiv eine Kategorie, die ich wieder einführen möchte.

Seit geraumer Zeit verfolge ich sehr interessiert die Entwicklung der Blogparaden. Sie sind zwar noch nicht sehr weit verbreitet, haben es aber definitiv verdient! Aber worum geht es überhaupt bei einer Blogparade? Es wird ein Thema von mir vorgeschlagen, zu denen andere Blogger - sofern sie denn Lust haben, teilzunehmen! - in einem bestimmten Zeitraum einen eigenen Post verfassen sollen. Nach Ablauf dieser Frist werde ich alle teilnehmenden Blogs und ihre Beiträge in einem einen Post in der Bücherhöhle zusammenfassen und auflisten. Ihr habt keinen Blog? Nicht schlimm, denn ihr seid herzlich dazu eingeladen, unter meinem eigenen Beitrag zur Blogparade mitzudiskutieren! Ich hoffe, ihr werdet an dieser Sache ebenso gefallen finden wie ich... :)

In dieser Kategorie möchte ich euch regelmäßig die Neuerscheinungen vorstellen, auf die ich mich in den nächsten Monaten am meisten freue. Einerseits möchte ich euch damit auf Bücher aufmerksam machen, die auf eure Wunschlisten wandern könnten, andererseits möchte ich mich mit euch gerne darüber austauschen, ob ihr euch auf die ein oder andere Neuerscheinung ebenso sehr freut wie ich!

Lurchis neue "Kleider"
Am 22. Januar 2013 wird mein kleiner Lurch schon 2 Jahre alt - und er ist ganz schön gewachsen! Es ist also dringend an der Zeit, meinem kleinen Maskottchen ein neues Gewand zu verleihen. Neiiin, keine Angst, er bleibt ein Lurch, er bleibt rosa und wird sich eigentlich gar nicht verändern, aber mein Blog wird ein neues - oder sagen wir lieber ein "überarbeitetes" - Design bekommen. Die Farben bleiben erhalten, auch das Layout an sich gefällt mir noch immer ganz gut, aber es muss dringend ein wenig frischer Wind in die Bücherhöhle! Ich hoffe, es wird euch gefallen. :)

Jetzt seid IHR gefragt!
Wie gefallen euch die bisherigen Kategorien? Gibt es vielleicht sogar eine, die ihr hier überhaupt nicht lesen wollt? Andererseits möchte ich auch gerne wissen, ob ihr euch etwas wünschen würdet, was hier noch nicht aufgeführt ist! Ich würde mich sehr über Feedback freuen! :)

Eure Lurchi

Frohe Weihnachten!

 

Liebe Leser, liebe Autoren, liebe Verlage,

ich wünsche Euch allen fröhliche und besinnliche Weihnachtsfeiertage! 
Genießt die Zeit mit Euren Liebsten, macht Euch über das leckere Festessen her und freut Euch über die kleinen und großen Geschenke, die Euch der Weihnachtsmann bringt! Wetten, es sind ein paar großartige Bücher unter Eurem Weihnachtsbaum? ;)

Merry Christmas! 

Eure Lurchi ♥

Aktion: Meer Wissen! - Die Auflösung

Liebe Leser,

Heute habe ich die Antworten meiner "Meer wissen!"-Aktion mit Frau Omphalius mit im Gepäck! Na, seid ihr schon gespannt? Es sind wirklich tolle und interessante Antworten, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!


Nachdem er den Berufswunsch "Atlantisforscher" geäußert hat, würde Colin ganz gerne wissen, ob Sie denn an diesen mystischen Ort glauben oder mit welcher tatsächlichen Region Sie ihn verbinden...
(Schließlich wüsste er gerne, wo er mit der Suche beginnen muss.
) (Von Steffi und Colin)
Wenn man sich wie ich für Geschichte begeistert und die Ozeane liebt, dann kann man eigentlich gar nicht anders als sich auch für Atlantis zu interessieren. Ich habe durch meinen Beruf als ZDF-Redakteurin bestimmt schon jede These zu der Lage von Atlantis in einer Dokumentation ausführlich vorgestellt. Einige Wissenschaftler vermuten, dass das Reich der Minoer auf den griechischen Inseln Kreta und Santorini das ürsprüngliche Atlantis gewesen sein könnte. Andere Forscher glauben, es habe im Atlantik, im Schwarzen Meer, in einem anderen Teil des Mittelmeeres, in der Nordsee oder sogar in der Karibik gelegen. Ich persönlich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass die Minoer die eigentlichen Atlantisbewohner gewesen sind. Sie waren ganz offensichtlich ziemlich klug, wohlhabend, künstlerisch begabt, gut organisiert und sehr erfolgreich in ihren Handelsgeschäften. Sie hatten etwas, das andere Menschen in der Bronzezeit noch nicht hatten, nämlich Freizeit. Man kann das heute noch nachweisen, weil viele Überreste ihrer Freizeitbeschäftigungen bis in die Gegenwart erhalten geblieben sind. Offenbar waren sie große Sportfans. Sie liebten Wettlauf und Ringen und eine ziemlich gefährliche Sportart: Das Stierspringen. Dabei mussten junge Männer und übrigens auch Frauen Saltos über die Hörner eines freilaufenden Stieres machen. Wer so viel Energie in Kunst, Kultur und Sport investieren kann, der hat schon viele Alltagsprobleme wie Nahrungsbeschaffung und -lagerung oder auch den Transport von Waren sehr gut gelöst. Ich würde also auf der Insel Santorini mit meiner Forschung beginnen. Die Minoer müssen faszinierende Typen gewesen sein. Und selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass sie nicht die berühmten Atlanter waren, so waren sie auf jeden Fall ein Volk, das Bemerkenswertes geleistet hat. 

War es schon von Kindjheit an ihr Wunsch sich beruflich mit dem Meer und seinen Bewohnern zu befassen? (von Sabrina)
Ja, ich wollte ursprünglich gern Biologin werden und mich innerhab dieses Studiengangs besonders mit den Ozeanenbewohnern beschäftigen. Als ich Kind war, wurden gerade die Unterwasserabenteuer der Tauchpioniere Hans und Lotte Hass im Fernsehen gezeigt. Diese Filme fand ich damals toll und vor allem Lotte Hass, die total locker zwischen all den Haien und Rochen herumtauchte und tolle Fotos machte, habe ich sehr bewundert. Ich bin zwar dann einen anderen Weg gegangen und Journalistin geworden statt Forscherin, aber das Meer ist immer ein sehr wichtiges Thema geblieben.

Und gibt es vielleicht ein Tier/ einen Fisch, der Sie mit seinen Fähigkeiten am meisten beeindruckt? (von Sabrina)
Eines meiner absoluten Lieblingstiere im Meer ist der Oktopus, weil er so wandlungsfähig ist. Er kann sich verbiegen und seine Farbe ändern. Einige Arten ahmen sogar andere Tiere sehr überzeugend nach. Der beste Imitator im Meer ist der Mimikoktopus aus Indonesien. Von der gestreiften Seeschlange bis zur Flunder hat das Tier alles drauf. Unglaublich.... 

Haben Sie eine persönliche Lieblingsstelle am oder im Ozean? (von Chirise) 
Ja, ich habe ein paar Lieblingsstellen. Eine davon befindet sich auf den Klippen von Handa Island. Das ist eine kleine schottische Insel, auf die man nur mit einer ziemlich wackeligen Minifähre gelangen kann. Die ganze Insel ist wunderschön und wenn es nicht zu windig ist, dann kann man sich ein Plätzchen auf den Klippen suchen. Von dort überblickt man ein fantastisches Panorama. Auf den Klippen selbst und auf den vorgelagerten Felsnadeln brüten massenweise Seevögel. Ich finde es unheimlich beruhigend, ihr Kommen und Gehen zu beobachten. Da kann ich wunderbar denken - oder auch gar nicht denken und nur schauen. Meine liebsten Bewohner von Handa Island sind die Puffins. In Deutschland heißen diese lustigen Kerlchen Papageientaucher, aber ich finde Puffin passt viel besser zu ihnen - besonders, weil man sich als Puffin andauernd mit seinen Nachbarn "pufft" und "knufft".  

Wie kann man sich den Arbeitsalltag einer Meeresexpertin vorstellen? (von Chirise) 
Meine Berufsbezeichnung ist Redakteurin. Ich mache Dokumentarfilme, die dann im ZDF gesendet werden. Für den Arbeitsalltag bedeutet das, dass ich viele Reisen mache, zuerst um Themen zu recherchieren und dann für die Dreharbeiten selbst. Wenn alle Bilder nach meinen Ideen von einem Kamerateam abgedreht sind und ich meinen Schnittplan für den Film ausgearbeitet habe, gehe ich mit meinem Material in den Schnitt. Dort setzt dann ein Cutter die Bilder zu dem eigentlichen Film zusammen. Ich beauftrage einen Komponisten die Filmmusik zu komponieren. Dann schreibe ich den Sprechertext und ein Sprecher liest den Text zum Film. Schließlich werden Töne, Musik und Sprecher noch gemischt und alles viele Male kontrolliert. Zwischen all dem muss ich jede Menge Papierberge und zahllose Telefonate bewältigen. Und weil viele dieser Dokus etwas mit dem Meer zu tun haben - und natürlich auch meine Bücher, haben einige Journalisten mich als Meeresexpertin bezeichnet. Damit wollten sie einfach sagen, dass ich eine Menge über das Meer weiß. Eine Berufsbezeichnung ist das aber nicht. Wenn Du Dich für Menschen interessierst, die die Meere erforschen, müsstest Du eher eine Meeresbiologin oder einen Ozeanographen fragen. Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich überall mal reinschnuppern darf. Ich habe zum Beispiel schon in Australien mit den Rangern gearbeitet, die ein paar der ältesten Bewohner der Erde betreuen, die Cyanobakterien. Diese kleinen Einzeller bauen richtige Riffburgen. Oder wir haben Höhlen untersucht, in die kein Lichtschein mehr dringt. Oder sind mit Haien geschwommen....

Können Sie sich vorstellen, dass in den unentdeckten Tiefen der Meere noch Lebewesen hausen, die unser Leben noch grundlegend verändern werden? (von Lurchi)
Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass in der Tiefsee noch jede Menge Lebewesen zu finden sind. Viele können wir uns heute vielleicht nicht einmal vorstellen. Daher könnte es durchaus sein, dass einige dazu in der Lage wären, unser Leben zu verändern. In Frank Schätzings Roman "Der Schwarm" zum Beispiel wollen komplexe Einzellerkolonien aus der Tiefsee den Menschen ausrotten, weil sie ihn als Gefahr für alles Leben erkannt haben. Das ist ein genialer Romanstoff, aber ich halte diese Art der Veränderung für eher unwahrscheinlich. Einige Forscher haben auf dem Meeresgrund Wesen entdeckt, die unbekannte chemische Substanzen enthalten. Die Wissenschaftler hoffen, dass diese Substanzen vielleicht nachgebaut und nutzbringend eingesetzt werden können, zum Beispiel in der Medizin. Das wäre eine positive Veränderung, besonders wenn diese Substanzen gegen Krebs oder ähnlich schlimme Krankheiten helfen würden. Insgesamt muss ich allerdings sagen, die im Moment wahrscheinlichste Veränderung ist die, mit der wir das Leben dieser Tiefseewesen beeinflussen. Obwohl wir noch kaum etwas über all diese Kreaturen aus der Tiefe wissen, versinken sie an vielen Stellen schon an Öl, das aus Bohrlöchern austritt, kämpfen gegen Plastikreste oder werden von radioaktivem Müll verstrahlt. Deshalb halte ich es für außerordentlich wichtig, dass wir vor allem darüber nachdenken, welche Veränderungen unser Handeln nach sich zieht. Und was wir tun können, damit ausreichend Rückzugsgebiete für die zahllosen bekannten und unbekannten Arten bleiben. Es wäre doch traurig, wenn man eine Art gerade erst entdeckt, nur um dann festzustellen, dass sie auch schon wieder ausgestorben ist.
 
Na, wenn da noch Fragen offen bleiben... Oh, tatsächlich - es bleibt ja noch ein Gewinner zu benennen! ;) Das Los hat entschieden und das Exemplar von "Das geheimnisvolle Universum der Ozeane" geht an... *trommelwirbel* Sabrina! Herzlichen Glückwunsch! :) Bitte schicke mir doch deine Adresse an leselurch@googlemail.de, damit das Buch bald bei dir eintreffen kann!

Ich hoffe, ihr hattet Spaß an dieser Aktion!
Vielen Dank an Frau Omphalius für die tollen Antworten und den Arena-Verlag für den Kontakt! :) 

Blogtour: "Saphirtränen 2" - Station 7


Hallo, ihr Bücherwürmer!

Heute darf ich euch in der Bücherhöhle die siebte Station der Blogtour zu Jennifer Jägers "Saphirtränen 2" vorstellen! Euch erwartet nun ein Beitrag über die "versteckten Blogmaskottchen" in dem zweiten Band der "Saphirtränen"-Trilogie!

Ihr kennt Jennifer Jäger und ihre Werk noch nicht? Dann besucht doch ihren Blog und ihre Facebookseite! Dort könnt ihr die sympathische junge Autorin hautnah kennenlernen!
Für diejenigen unter euch, die "Saphirtränen" noch nicht kennen, möchte ich die Bände kurz vorstellen:

Worum geht es überhaupt?

Saphirtränen - Teil 1: Niahms Reise (Juni 2012)

Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Die junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde...

Saphirtränen - Teil 2: Zeit der Begegnungen (November 2012)

Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Jahrelang lebte Enya friedlich in ihrem Dorf. Stets war sie die brave Tochter, ein Vorbild für alle Meer-Ilyea. Dass ihr Vater sie auf eine lebensgefährliche Reise schickt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Ereignisse folgen, von denen einige die größten Albträume der wohlbehütete Schönheit darstellen.
Weder Niamh noch Edan oder Enya ahnen, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind.

Saphirtränen - Teil 3: Verlorene Wahrheiten (Dezember 2012/Januar 2013)

(Der Klappentext wurde  noch nicht veröffentlicht, aber dieses wundervolle Cover wollte ich euch einfach nicht vorenthalten! ;) )





Kommen wir nun zum eigentlichen Thema der Blogtour: den verstecken Blogmaskottchen! Dazu gibt es von mir eine kurze Geschichte, die ich euch gerne dazu erzählen möchte. Also...

Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass Blogmaskottchen in einem Roman landen?!

Die Autorin Jennifer Jäger hat vor einiger Zeit auf ihrer Facebookseite zu einem Wettbewerb aufgerufen. Sie wollte ihren Lesern die Möglichkeit geben, den eigenen Wunschcharakter oder sogar sich selbst in "Saphirtränen 2" wiederzufinden. Um eine Rolle in dem Roman zu gewinnen, musste man den Charakter und seine Besonderheiten beschreiben!
(Ein lieber Gruß geht an dieser Stelle an Julia, die Gewinnerin des Wettbewerbs!)

Ich habe den Wettbewerb mit Interesse verfolgt, selber allerdings nicht mitgemacht. Es waren so viele tolle Einsendungen dabei und ich selbst kam mir für "Saphirtränen 2" viel zu langweilig vor. ;) Meinen Lurchi, ja, den hätte ich gerne in einem Roman! Aus Spaß unterbreitete ich Jennifer Jäger diesen Vorschlag - und sie überraschte mich mit einem "Ja, warum eigentlich nicht?"! Und so wurde aus einem spaßigen Beitrag ein kleines, ernsthaftes Projekt...

Als kleinen Leckerbissen für "Saphirtränen 2" darf ich euch nun die wundervolle Szene zitieren, in der mein kleiner rosa Lurch seinen ganz großen Auftritt hat! (Immer, wenn ich das lese, fühle ich mich wie eine ganz stolze Mama! :) )

Entzückt lausche ich der warmen Melodie, die meinen Körper anfüllt. Bei jedem Ton glaube ich, dass sie nun die Perfektion erreicht hat, doch jeder neue Ton erscheint mir wunderbarer als der Vorangegangene.
Ich schließe die Augen und die Musik malt mir ein Bild in die Finsternis. Ein kleiner Vogel mit braunrotem Gefieder sitzt auf einem knospenden Ast. Rosafarbene Blumen erblühen in der Baumkrone und die Sonnenstrahlen zeichnen helle Lichtpunkte ins Grün. Eine einsame Raupe kriecht den zerfurchten Baumstamm hinauf um sich dort zunächst in eine enge Hülle zu weben und später als farbenprächtiger Schmetterling in die Welt hinauszufliegen.
Am Fuß des Baumes windet sich ein glitzernder Bach, in dessen Mitte einige Steine die Wasseroberfläche durchbrechen. Auf einem dieser Kiesel sonnt sich ein rosafarbener Lurch. Seine glänzende Haut funkelt mit dem Fluss um die Wette.
„Wo ist er denn nun?“
Wütend öffne ich die Augen und starre Edan an.

Welche Blogmaskottchen findet man noch in "Saphirtränen 2"?

Jetzt seid ihr sicher gespannt, welche Blogmaskottchen noch  in "Saphirtränen 2" vertreten sind, oder? Ich möchte es euch gerne verraten! Hier ist eine Auflistung der Maskottchen! Wenn ihr zu ihrem Blog gelangen wollt, klickt einfach auf das Tierchen! ;)
Und was halten die Blogger davon?  
  • "Das meine Eule Merle jemals in einem Buch auftauchen würde, hätte ich nie geglaubt. Dementsprechend war ich auch völlig aus dem Häuschen, dass Jennifer mein süßes Blogmaskottchen mit in ihr Buch packte. ^^
    Außerdem glaube ich, dass es mal eine etwas andere und kreativere Art von "Werbung" ist, denn bestimmt haben die meisten Blogs darüber berichtet, dass ihr Maskottchen in diesem Buch auftauchen wird
    Asche über mein Haupt, aber ich hab Saphirtränen noch gar nicht gelesen! *unschuldig guck* Doch spätestens wegen meinem (oder eher gesagt Merles :D) Gastauftritt werde ich mir die Bücher noch holen!
    " (Deniz von Büchersturm)
  • "Wir hatten uns privat mit Jennifer unterhalten (oder besser ich, Conny, hatte das) bis das Thema auf Saphirtränen kam. Da erzählte sie mir, dass sie ihre Lieblingsblogs ehren wolle und schon angefangen hätte die Blogmaskottchen in ihrer Geschichte zu verstecken. Erst wusste ich nicht, was sie damit meint. Nach ein paar Erklärungen fragte ich sie, ob sie unseren Kolibri auch mit einfügen würde. Jennie war erst erstaunt, dass auch wir ein Maskottchen haben. Als sie sich unseren Blog dann näher ansah, sah sie diese kleinen Vögel und war Feuer und Flamme. Und wenn ich noch das beste Blogmaskottchen nennen dürfte, dann ist das der Panda, welcher eine große Bedeutung in ihrem Roman spielt." (Conny von Die Seitenflüsterer)
  • "Ich finde es richtig toll, dass mein Blogmaskottchen in einem Buch vor kommt. Er gehört einfach zu meinen Blog und meiner Büchersucht dazu, weshalb es für mich fast so ist, als würde ich in dem Buch vorkommen. Ich bin schon total gespannt und freue mich schon es zu lesen. Bestimmt werde ich dann beim lesen die ganze Zeit denken :,, Das ist ja mein Foxi!''
    Es ist echt ein tolles Gefühl! Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin bedanken! :-)
    " (Lena von Somewhere with books)
Das war's!
Ich hoffe, euch hat diese Station der Blogtour gefallen! Und jetzt geht zu amazon, ladet euch Jennifer Jägers Werk auf euren eBook-Reader und erlebt die Maskottchen und ihre Bedeutungen in "Saphirtränen 2" selbst! ;)
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