R7S: "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa"


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"Die drei Leben der Tomomi Ishikawa" von Ben Constable
Script5 // 384 Seiten // gebunden // 18,95€ // 9783839001578

Worum geht's?

Durch einen Abschiedsbrief erfährt Benjamin Constable von dem Selbstmord seiner Freundin Tomomi Ishikawa. Doch sie ist nicht gegangen, ohne Ben etwas zu hinterlassen: Tomomi hat Nachrichten vorbereitet und Hinweise an Orten versteckt, die für sie eine besondere Rolle in ihrem Leben gehabt haben. Durch die Schnitzeljagd soll Ben Constable herausfinden, wer Tomomi Ishikawa tatsächlich war. Aber mit der vermeintlichen Wahrheit, die Ben dabei aufdeckt, hätte er niemals gerechnet…




Meine Rezension in sieben Sätzen/Punkten:

  1. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, hat mich die Melancholie der Geschichte ergriffen und sofort zum Weiterlesen animiert.
  2. Im Verlauf der Handlung habe ich mich in einer schaurigen und tragischen Version von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ wiedergefunden, die mich mit jedem neuen Hinweis der verstorbenen Tomomi mehr packen konnte.
  3. Der Protagonist Ben Constable ist zugleich auch der Autor des Romans, was dem Buch einen ganz besonderen Reiz verleiht. Er ist ein helles Köpfchen, das man auf der Suche nach der Wahrheit gerne durch Paris und New York begleitet.
  4. Die Nebencharaktere sind außergewöhnlich und speziell und haben mich voll und ganz von sich überzeugt; allen voran natürlich Tomomi Ishikawa, hinter der eine so komplexe Figur steckt, wie ich ihr selten begegnet bin.
  5. Am meisten hat mich beeindruckt, dass Ben Constable – sei er nun Protagonist oder Autor! – die Grenzen zwischen Realität und Fiktion so stark verwischt, dass man selbst als Leser nicht einschätzen kann, welcher Nachricht, welchem Hinweis und welcher Begebenheit man nun Glauben schenken darf.
  6. Weniger gut gefallen hat mir ehrlich gesagt gar nichts. Der Roman hat mich gefesselt und sich immer genau dann, wenn ich dachte, der Wahrheit auf der Spur zu sein, in eine vollkommen unerwartete Richtung entwickelt, sodass ich stets gebannt an den Seiten hing.
  7. Der Schreibstil in drei Worten: faszinierend, mitreißend, anders.

Mein Fazit:

„Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“ ist ein außergewöhnlicher und spezieller Roman, der für seine Leser ein ganz besonderes Abenteuer bereithält. Autor Benjamin Constable, der zugleich auch der kluge und sympathische Protagonist der Geschichte ist, hat sich nach dem Selbstmord seiner Freundin Tomomi Ishikawa auf die Suche nach der Wahrheit begeben. Mysteriöse Hinweise und schaurige Nachrichten, die er sogar noch nach ihrem Tod von Tomomi erhält, sorgen während seiner Reisen durch Paris und New York für jede Menge Spannung. Ich wurde mit jeder Seite neugieriger, wollte um jeden Preis wissen, was hinter der rätselhaften Schnitzeljagd steckt, die die Freundin. So entwickelte sich Constables Roman schnell zu einem atmosphärischen Pageturner, der mich gebannt an die Seiten fesselte. Immer dann, wenn ich dachte, der Lösung auf der Spur zu sein, schlug die Geschichte eine neue überraschende Wendung ein, die mich begeistern konnte. Selbst das Ende des Romans war für mich absolut unvorhersehbar! Für „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“, eine Geschichte, die mich mit jedem Satz mehr gepackt hat, vergebe ich 5 Lurche.

Kommentare:

  1. Das Buch fand ich auch richtig gut! Unglaublich, wie Benjamin Constable es schafft, den Leser total zu verwirren. Nie weiß man, was echt ist und was nicht! Wirklich klasse!

    LG Cat

    www.buchlingreport.blogspot.de

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  2. Das Buch liegt auf meinem SuB, seit ich damals die Leseprobe so toll fand. Deine Rezi hat mir gerade total Lust darauf gemacht, sollte wohl in nächster Zeit mal danach greifen. :D

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  3. Bisher ist das Buch auch auf meinem SuB, aber du klingst so begeistert! Nach dem Abi geht es dem Buch an den Kragen. :D

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