R7S: "Onyx: Schattenschimmer"

© Carlsen
"Onyx: Schattenschimmer" von Jennifer L. Armentrout
Carlsen // 496 Seiten // gebunden // 19,99€ // 9783551583321

Worum geht's?

Seit Katy von Daemon geheilt wurde, geht etwas merkwürdiges in ihrem Körper vor. Seltsame Dinge geschehen plötzlich in ihrer Gegenwart, die sie nicht kontrollieren kann. Als wären ihre Gefühle für Daemon nicht schon verwirrend genug! Dabei wünscht sich Katy doch einfach nur ein normales Leben – und normale Dates. Mit Blake, dem neuen Schüler an ihrer Schule, könnte Katy genau das haben. Wäre da nicht Daemon, der sich nun fest vorgenommen hat, Katys Herz für sich zu gewinnen...



Meine Rezension in sieben Sätzen/Punkten:

  1. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich in Windeseile wieder völlig „verluxt“!
  2. Im Verlauf der Handlung wird die Mischung aus Fantasy und Sci-Fi noch rasanter und spannender, ohne dass die Gefühle zu kurz kommen. „Onyx“ bietet einem eben genau das, was man sich als Romantasy-Fan wünscht.
  3. Die Protagonistin Katy Swartz ist anders als in „Obsidian“, da sie nun mit völlig anderen Problemen und Herausforderungen umzugehen lernen muss, aber sie blieb mir weiterhin sehr sympathisch – nicht zuletzt wegen ihres Buchblogs!
  4. Die Nebencharaktere sind für meinen Geschmack etwas zu unausgeglichen gewesen. Während Blake, der neue Charakter in der „Lux“-Saga, verdienter und nötiger Weise eine sehr große Rolle einnimmt, blieben einige andere Charaktere leider auf der Strecke.
  5. Am meisten hat mich beeindruckt, dass es Jennifer L. Armentrout mal wieder geschafft hat, die Dialoge von Katy und Daemon so frech und witzig zu gestalten, dass man als Fan einfach grinsend and den Seiten kleben muss.
  6. Weniger gut gefallen hat mir, dass die Autorin sich noch immer auf einige bekannte Elemente des Genres verlässt, obwohl ich mir sicher bin, dass sie es auch noch besser könnte.
  7. Der Schreibstil in drei Worten: frech, leicht, locker.

Mein Fazit:

„Onyx: Schattenschimmer“, der zweite Band der „Lux“-Saga von Jennifer L. Armentrout, ist ein würdiger Nachfolger zum Auftakt der Reihe um Katy und Daemon. Als Romantasy-Fan bekommt man mal wieder genau das geboten, was man sich wünscht: sympathische Charaktere, jede Menge Gefühle und einen mitreißenden Schreibstil, der in Kombination mit der rasanten Handlung einen wahren Pageturner aus „Onyx“ macht. Die Dialoge zwischen Katy und Daemon sind gewohnt witzig und frech und machen das Pärchen unverwechselbar. Mit Blake, dem neuen Charakter in der Saga, und den neuen Erkenntnissen um das Schicksal von Daemons Bruder Dawson kommt die Geschichte schnell in Fahrt. Ehe man sich versieht, ist man auch schon auf der letzten Seite angekommen und möchte sofort weiterlesen! Obwohl „Onyx“ für mich ebenso ein großes Lesevergnügen war wie schon „Obsidian“, fehlte mir erneut das gewisse Etwas. Jennifer L. Armentrout verlässt sich auf einige typische Klischees, die bei Fans des Genres eben gut angekommen, mich aber nicht mehr wie früher von den Socken reißen können. Die Grundbausteine sind bestens gelegt, nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Autorin in den Folgebänden endlich noch einen drauflegt! Für „Onyx: Schattenschimmer“ vergebe ich 4 Lurche.

1 Kommentar:

  1. Ich finde deine Rezension großartig, du triffst das Buch haargenau auf den Punkt. Ich finde die Reihe richtig gut und vor allem in die witzigen Gespräche zwischen Katy und Daemon bin ich verliebt. Aber ich kann genauso wie du diese typischen Jungendbuchelemente einfach nicht mehr sehen und finde es so schade, dass die Autorin immer wieder darauf zurückgreift obwohl sie es überhaupt nicht nötig hätte... -.-
    Tja aber das ist wieder ein Thema für sich über das man stundenlang diskutieren könnte ;)
    Du hast das Buch auf jeden Fall gut getroffen - tolle Arbeit!

    Liebe Grüße
    Tessa

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