R7S: "Dark Inside"

© Loewe
"Dark Inside" von Jeyn Roberts
Loewe // 400 Seiten // Klappbroschur // 14,95€ // 9783785573969

Worum geht's?

Aries überlebt nur knapp ein Busunglück. Clementine entkommt in letzter Sekunde einem Massaker in der Gemeindehalle. Mason verliert seine Mutter und schließlich alle seine Freunde bei einem Bombenanschlag. Michael wäre fast zum Opfer zweier Polizisten geworden, die nicht länger für Recht und Ordnung sorgen. Vier Jugendliche kämpfen in einer Welt, in der die Menschen zu blutrünstigen Monstern werden, ums nackte Überleben. Das Böse lauert überall – auch in ihnen selbst.



Meine Rezension in sieben Sätzen/Punkten:

  1. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich sofort in dem apokalyptischen Setting des Romans gefangen.
  2. Im Verlauf der Handlung habe ich schnell gemerkt, dass mich die Brutalität der Geschichte stark in ihren Bann ziehen konnte, die Geschichte an sich allerdings nicht wirklich vorankam.
  3. Die Protagonisten Aries, Clementine, Mason und Michael sind unterschiedlich und doch ähnlich, haben mich aber alle auf ihre Weise neugierig auf ihre eigene Geschichte machen können.
  4. Die Nebencharaktere sind bis auf eine Ausnahme nicht sonderlich bedeutend, haben mich aber trotzdem positiv überraschen können.
  5. Am meisten hat mich beeindruckt, dass es neben den vier Handlungssträngen der Hauptcharaktere noch eine zusätzliche Perspektive gibt, die voller dunkler Geheimnisse steckt und der Geschichte einen gewissen Kick gibt.
  6. Weniger gut gefallen hat mir, dass viel zu viele Dinge ungeklärt bleiben und die ohnehin sehr stockende Handlung dadurch noch schwer verständlich ist.
  7. Der Schreibstil in drei Worten: blutig, brutal, bestialisch.

Mein Fazit:

„Dark Inside“ von Jeyn Roberts ist der erste Teil einer blutigen Dilogie, die an Grausamkeit und Brutalität im Jugendbuch-Genre kaum zu überbieten ist. Die Geschichte vierer Jugendlicher, die die Apokalypse am eigenen Leib miterleben und in einer fürchterlichen Welt ums Überleben kämpfen müssen, ist spannend und aufregend und lässt einen nicht mehr los. Diese Begeisterung spürt man allerdings nur, wenn man tief in der Geschichte versunken ist. Kaum sind die Buchdeckel zugeschlagen, muss man sich eingestehen, dass die Handlung kaum voran kommt und neben all den blutigen Morden eigentlich gar nicht viel passiert. Außerdem bleiben unzählige Fragen offen, die nicht nur verwirren, sondern „Dark Inside“ auch schwer verständlich machen. Nicht selten fragt man sich, worauf die Geschichte eigentlich hinaus will. Alles in allem ist Jeyn Roberts ein interessanter Auftakt mit tollen Charakteren, der gut unterhält, einen nach der letzten Seite jedoch ziemlich unbefriedigt zurücklässt. Für „Dark Inside“ vergebe ich gute 3 Lurche.

Kommentare:

  1. Also ich mochte den ersten Band ziemlich, weil er einfach so unglaublich spannend und auch irgendwie gruselig war. Ob die Handlung dabei voran kommt oder nicht, ist mir irgendwie nicht aufgefallen und ich weiß es jetzt rückblickend auch nicht mehr^^
    Falls du den zweiten Teil auch noch lesen wirst - der hat mir weniger gut gefallen und das Ende hat mich ziemlich genervt, dafür, dass es der Abschlussband ist.

    liebe Grüße
    Lena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Lena, ja, den zweiten Band habe ich auch schon gelesen. Was für ein fieses Ende!!! Ich glaube, die Autorin hat gehofft, dass noch ein weiterer Band verlegt wird. Mit so einem Cliffhanger kann man seine Leser doch nicht glücklich machen!

      Löschen

legal notice. based on design by Charming Templates.