R7S: "Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe"

© Oetinger
"Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins
Oetinger // 432 Seiten // gebunden // 18,95€ // 9783789132193

Worum geht's?

Katniss und Peeta ist es gelungen, aus den 74. Hungerspielen gemeinsam als Sieger hervorzugehen. Doch zu welchem Preis! Präsident Snow sieht in Katniss' Idee einen Akt der Rebellion, der ganz Panem in Aufruhr versetzen könnte. Er will den Funken im Keim ersticken und macht Katniss eine klare Ansage: Wenn sie ihn während der Tour der Sieger nicht als glückliche Verliebte an Peetas Seite überzeugen kann, setzt sie damit nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel, sondern auch das ihrer Familie und ihrer Freunde. Katniss ist hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis, ihre Familie zu beschützen, und dem Wunsch nach Freiheit, der nun viel greifbarer scheint als jemals zuvor. Noch ehe sie selbst weiß, wie sie sich entscheiden wird, hat Präsident Snow eine Überraschung für Katniss parat, die ihr erneut den Boden unter den Füßen entreißen wird. Eine blutige Überraschung, die mit dem Jubel-Jubiläum zusammenhängt, denn die 75. Hungerspiele stehen kurz bevor ...

Meine Rezension in sieben Sätzen/Punkten:

  1. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich mühelos Anschluss an die Geschichte gefunden und mich sofort wieder in Katniss' Welt geängstigt.
  2. Im Verlauf der Handlung war ich ein wenig enttäuscht von den zahlreichen langatmigen Phasen, in denen Katniss sich vor allem mit ihren Gefühlen herumschlägt. Erst ab der zweiten Hälfte verspürte ich die gleiche spannende Atmosphäre, die mich auch im ersten Band so sehr begeistern konnte.
  3. Die Protagonistin Katniss ist sensibler und emotionaler geworden, was sie nach all ihren Erlebnissen aus dem ersten Band noch authentischer macht, aber ich muss zugeben, dass ich die knallharte Kämpferin schon ein wenig vermisst habe.
  4. Die Nebencharaktere sind komplexer als die des ersten Bandes und haben mich mit ihren unterschiedlichen Gesichtern oftmals überraschen können.
  5. Am meisten hat mich beeindruckt, dass Suzanne Collins innerhalb der letzten Seiten noch eine so extreme Wendung in die Geschichte gebracht hat.
  6. Weniger gut gefallen hat mir der fiese, gemeine, entsetzliche Cliffhanger auf der letzten Seite!
  7. Der Schreibstil in drei Worten: eindringlich, flüssig, mitreißend.

Mein Fazit:

„Gefährliche Liebe“ ist ein gelungener zweiter Teil der „Panem“-Trilogie, der zwar nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten kann, aber trotzdem einen toller Mittelteil darstellt und die Freude auf den letzten Band ins Unermessliche wachsen lässt. Auch wenn die Geschichte erst ab der zweiten Hälfte die mitreißende Spannung des ersten Buches aufgreifen kann, die verschiedenen Charaktere können mit ihren unterschiedlichen Gesichtern, ihren Geheimnissen und ihren eigenen Geschichten bereits ab der ersten Seite begeistern und überraschen. Katniss ist sensibler und emotionaler geworden und obwohl ich gestehen muss, dass die toughe Kämpferin mir schon ein wenig fehlte, so muss ich doch zugeben, dass sie mir als Protagonistin noch authentischer erschien und noch stärker ans Herz gewachsen ist. Für „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ gibt es gute 4 Lurche.

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