Interview mit Laura Wood!


Frisch erschienen und direkt ins Herz: "Poppy Pym und der gestohlene Rubin" von Laura Wood ist eines der Bücher aus dem aktuellen Jahr, die sich bereits einen Platz in meinem Lieblingsbuch-Regal sichern konnten. Die Geschichte rund um das Zirkusmädchen Poppy hat mein Herz im Sturm erobert! Ich freue mich deshalb umso mehr euch heute ein Interview mit der großartigen Laura Wood präsentieren zu können, der wir dieses zauberhafte Abenteuer zu verdanken haben!

Liebe Laura, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst! Dein erstes Buch “Poppy Pym und der gestohlene Rubin” ist erst kürzlich in Deutschland erschienen. Wie fühlst du dich?
Hi Simone! Danke, dass du mich auf deinem Blog begrüßt. Es fühlt sich erstaunlich an, dass Poppy Pym in Deutschland erschienen ist und dass alle so liebe Besprechungen schreiben. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich ein Buch geschrieben habe, und zu sehen, dass es in andere Sprachen übersetzt wird, haut mich um! Es ist sehr seltsam! Ich spreche ein wenig Deutsch, aber weil ich jedes Wort in meinem Buch so gut kenne, kann ich die deutsche Ausgabe tatsächlich lesen. Dadurch glaubt mein Hirn sogar, dass ich die Sprache perfekt beherrsche! Ich habe außerdem das Hörbuch gehört, das war eine ähnliche Erfahrung. Ich liebe es zu hören, wie das Buch zum Leben erwacht!

Wie viel von Laura Wood versteckt sich in Poppy Pym?
Das ist eine gute Frage! Ich nehme an, da ist ein wenig von mir in all meinen Charakteren, aber ich würde sagen, dass ich Ingrid ähnlicher bin als Poppy. Ich liebe Poppy so sehr, und was ich an ihr am meisten bewundere, ist ihr Mut. Ich wünschte, ich würde so furchtlos sein wie sie! Ich würde sagen, dass wir unseren Sinn für Humor und die Liebe zu Detektivgeschichten teilen – und natürlich die Vorliebe für Zuckerwatte!

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Hast du einen Lieblingscharakter? Wen aus Poppys Familien- und Freundeskreis würdest du gerne im echten Leben treffen?
Ich liebe alle Charaktere, aber ich muss sagen, dass es mir am meisten Spaß bereitet hat, über Fanella zu schreiben. Ich höre ihre Stimme so deutlich in meinem Kopf (wahrscheinlich, weil sie immer schreit!) und sie bringt mich zum Lachen. Ich würde Poppy gerne treffen und sie ganz fest umarmen, aber im Grunde will ich sie wirklich alle treffen!

Deine Charaktere – vor allem ihre Namen – und deine Geschichte sind so liebenswürdig und skurril! Woher nimmst du deine Ideen?
Das ist so nett von dir! Ich weiß gar nicht genau, woher all meine Ideen kommen. Ich denke, es beruht alles auf dem Setting. Ich hatte die Idee über ein Mädchen zu schreiben, das in einem Zirkus aufgewachsen ist und dort all die großartigen Fähigkeiten erworben hat, aber Probleme damit hat, ein “normales” Leben zu führen. Die Idee des Zirkus brachte viele tolle, verschrobene Figuren mit sich und so kam das eine zum anderen.

Welche Kapitel oder welche Szene haben dir am meisten Spaß bereitet? In welchem Setting hast du dich wohler gefühlt – Madame Pyms Wanderzirkus oder Saint Smithen’s?
Die Telefonate waren definitiv am spaßigsten zu schreiben. Ich liebe es, in den Stimmen der Zirkuscharaktere zu schreiben, und bin immer selber am Lachen, wenn ich ihre Szenen zu Papier bringe. Sie bringen durch die Telefonate außerdem ein bisschen vom Zirkus nach Saint Smithen’s und das gefällt mir am besten!

Tbt to the day my #PoppyPym proof arrived. The joy is tangible!

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Momentan arbeitest du am zweiten Buch der Reihe. Kannst du uns ein paar Hinweise zur Handlung geben?
Ohh, ja! Das zweite Buch spielt an Halloween und es geht um eine Amateur-Produktion von Macbeth, einen mysteriösen Fall von Brandstiftung, eine Jagd auf verborgene Schätze und eine Armee von Meerschweinchen! Ich habe riesengroßen Spaß daran, an dem Buch zu arbeiten, und ich kann es kaum abwarten, dass ihr es zu lesen bekommt!

Wie viele Bände planst du für Poppy Pym?
Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Im Moment habe ich Entwürfe für vier Bücher, aber wenn die Leser dann noch immer Spaß an Poppys Abenteuern haben, habe ich noch ein paar weitere Ideen, die ich gerne ausprobieren würde, und eine Menge weiterer Fragen über Poppys Vergangenheit, die beantwortet werden müssen!

Was inspiriert dich? Hast du bestimmte Schreibrituale?
Lesen inspiriert mich. Ich war schon immer eine große Leserin, und Poppy Pym ist ein bunter Mix aus all meinen liebsten Genres. Es gibt ein Internat, ein Mysterium, und der Zirkus mit all seinem Witz. Ich muss den ersten Entwurf immer mit der Hand auf Papier schreiben - das finde ich viel weniger einschüchternd als ein leeres Word-Dokument! Das ist eigentlich mein einziges Schreibritual, abgesehen von den endlosen Tassen Tee, die ich zum Schreiben brauche!

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Welches ist dein persönliches Lieblingsbuch? Gibt es Bücher aus deiner Kindheit, die du nicht vergessen kannst?
Das ist so eine schwere Frage! Möglicherweise ist mein liebstes Buch “Anne auf Green Gables”. Ich finde, Anne Shirley ist einfach wundervoll, und sie und ich sind definitiv seelenverwandt. Ich liebe es, Zeit in ihrer Welt zu verbringen, und der Schreibstil ist so bezaubernd. Ich liebe “Matilda” von Roald Dahl, und ich liebe die “Harry Potter”-Bücher. Diese Bücher waren stets bei mir und haben mein eigenes Schreiben inspiriert. Diese Mischung von Witz, Abenteuer und Fantasie – perfekt!

Was gefällt dir am meisten daran, Schriftstellerin zu sein?
Wahrscheinlich das Gefühl, etwas fertig geschrieben zu haben! Es kann ein wirklich schwieriger Prozess sein und manchmal fühlst du dich, als wenn es dir niemals so gelingen könnte, wie du es wolltest. Aber wenn es erst einmal soweit ist, ist das Gefühl der Euphorie und des Triumphs einfach magisch!

Ich muss außerdem sagen, dass ich es LIEBE von Menschen zu hören, die mein Buch gelesen haben. Es erscheint mir so unwirklich, dass andere Leute meine Geschichten lesen und sie ihnen gefallen, denn Schreiben kann eine sehr einsame Angelegenheit sein. Wenn mir also jemand schreibt und sagt, wie sehr ihr oder ihm Poppy gefallen hat, bedeutet mir das unheimlich viel – und es ist das beste Gefühl auf der ganzen Welt!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast, Laura!

Kommentare:

  1. Das ist wirklich ein mega interessantes Interview geworden. Die Autorin scheint ja mal mega drollig und lieb zu sein *-* Schön, dass du die Chance hattest, sie zu interviewen!! :D

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  2. Tolles Interview! Wo sie eine Tasse Tee zum schreiben braucht, trinke ich immer gerne eine Tassee Tee, wenn ich lese oder ein Hörbuch genieße. :)

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