[Der Schwarze Thron] Die Naturbegabten


Sie bringen Blumen zum Blühen, die Felder zum Wachsen und die Früchte zum Glänzen: Die Naturbegabten. In ihrer Heimat Wolfsquell leben sie ein ruhiges, friedliches und bescheidenes Leben, umgeben von tiefen Wäldern und dem weiten Meer. Von der Eiseskälte der Giftmischer oder der Strenge des Tempels ist hier nichts zu spüren.

Hierarchien oder strenge Regeln, wie man sie aus Prynn oder Rolanth kennt, begegnen einem in Wolfsquell nicht. So genießen die Milones durch Jules starke Gabe natürlich ein hohes Ansehen in der Stadt, als Anführer lassen sie sich allerdings kaum beschreiben. Die Naturbegabten leben in einem vertrauten, familiären Verhältnis miteinander. Man kümmert sich um einander, (fast) alle ziehen am gleichen Strang. Man mag dort auf die eine oder andere Rivalität stoßen, doch Intrigen und Fehden sucht man vergeblich.


Jeder Naturbegabte begegnet früher oder später seinem Familiaris, seinem ganz persönlichen Tiergefährten. Durch eine tiefe Verbundenheit sind ein Naturbegabter und sein Familiaris unzertrennlich. Sie fühlen, was der andere fühlt, und weichen einander nicht von der Seite. Diese Verbindung greift viel, viel tiefer, als es ihre Fähigkeit, Wildtiere zu kontrollieren, jemals könnte. Je stärker ein Naturbegabter ist, desto größer ist auch sein Gefährte.


Natürlich ist auch Wolfsquell nicht frei von Schuld und Sünde, auch wenn die Naturbegabten im Gegensatz zu den Giftmischern und den Elementwandlern ein sehr beschauliches Leben führen. Doch auch die hellste Stadt hat ihre schattigen Gassen …

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