[Das Lied der Krähen] Der Krähenclub: Natalja Schmidt über "Das Lied der Krähen"


Heute bin ich unfassbar aufgeregt - und das liegt nicht nur daran, dass der offizielle Erscheinungstermin von "Das Lied der Krähen" immer näher rückt! Heute darf ich euch einen Beitrag präsentieren, der mir sehr am Herzen liegt und den ich am liebsten schon mit euch geteilt hätte, als er in mein Mailpostfach geflattert ist. Aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss, und da unser Blogspecial sich langsam dem Ende zuneigt, haben wir ganz besondere Beiträge für euch dabei. Ich freue mich, heute Natalja Schmidt, die leitende Lektorin für das Fantasy und Science Fiction Programm von Knaur, auf meinem Blog begrüßen zu dürfen! Sie verrät euch, wie sie auf Leigh Bardugos Roman aufmerksam geworden ist und was sie an der Geschichte begeistert hat.

Natalja Schmidt über "Das Lied der Krähen"

Seit 2015 ist Natalja Schmidt maßgeblich für das Fantasy-Programm bei Droemer Knaur verantwortlich. Zuvor hat sie gemeinsam mit Julia Abrahams die auf phantastische Romane spezialisierte Agentur Schmidt & Abrahams geführt und Werke an Verlage vermittelt. Auf Twitter ist sie als schriftart unterwegs.

Zuerst aufmerksam geworden bin ich auf „Six Of Crows“ (wie „Das Lied der Krähen“ im Original heißt) über eine amerikanische Seite, die eine Vorab-Rezension gepostet hat. Das war noch vor dem Hype, den das Buch dann in den USA ausgelöst hat.

Die Besprechung hat mich neugierig gemacht – der Inhalt klang wirklich mal nach einer innovativen Idee. Da das kurz vor der Buchmesse war, und mein Schreibtisch unglaublich voll, habe ich das Buch dann zunächst einer Gutachterin gegeben, die normalerweise sehr kritisch ist. Sie war absolut begeistert und schrieb mir, dies sei das beste Buch, das sie in diesem Jahr gelesen habe (im September).

Ich wollte dann eigentlich nur kurz hineinschauen, war aber so gefesselt, dass ich den ersten Teil in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich fand den Coup, den die sechs Krähen planen müssen, um in das Eistribunal einzudringen, unglaublich spannend und dicht geschrieben – in meinem Kopf lief quasi die ganze Zeit ein Film ab.


Besonderen Spaß haben mir die Dialoge zwischen den Figuren gemacht, und ich finde, Leigh Bardugo ist es hervorragend gelungen, alle sechs Hauptcharaktere ganz eigen und unverwechselbar zu beschreiben. Insbesondere Kaz ist ein vielschichtiger Charakter, den man zwar sicher nicht immer mögen muss, der mich aber immer sehr beeindruckt hat – und das sind ja die Besten, oder?

In der nächsten Woche haben wir dann die Übersetzungsrechte eingekauft, und ich freue mich wirklich sehr, dass zuerst viele Kolleginnen und Kollegen und nun auch viele Leserinnen und Leser die Geschichte der Krähen kennen lernen können.

Hier habe ich noch ein kleines Zitat für euch, dass die Stimmung im „Lied der Krähen“ meiner Ansicht nach sehr gut widerspiegelt:

Kaz lehnte sich zurück. „Was ist der einfachste Weg, einem Mann die Brieftasche zu rauben?“
„Messer an die Kehle?“, fragte Inej.
„Pistole im Rücken?“, mutmaßte Jesper.
„Gift im Becher?“, schlug Nina vor.
„Ihr seid alle abscheulich“, sagte Matthias.
Kaz verdrehte die Augen. „Der einfachste Weg, einem Mann die Brieftasche zu rauben, ist, ihm zu sagen, dass man seine Uhr stehlen wird.“

Der Krähenclub

Wie immer lohnt sich auch heute ein Blick auf die Blogs meiner lieben Kolleginnen: Bei Effi bekennt sich die deutsche Autorin und Bloggerin Tanja Voosen zu ihrer Liebe zu "Das Lied der Krähen", während ihr bei Franci einen Blick auf die amerikanischen Autorenstimmen werfen könnt.

Kommentare:

  1. Das Zitat ist echt gut, wenn die Wortwechsel regelmäßig so ablaufen werde ich sehr viel Spaß beim lesen haben ;)
    Schöner Beitrag!

    AntwortenLöschen
  2. Ich liebe solche Infos wie die von Natalja Schmidt, danke 😍

    AntwortenLöschen
  3. Hach ja, ich hatte schon lange kein Buch mehr, bei dem ich von Anfang an diese gewisse Begeisterung gespürt habe. Dieses hier klingt allerdings sehr vielversprechend.

    AntwortenLöschen
  4. Hallo :)
    Ich finde es richtig toll, dass Natalja Schmidt für diese Blogtour einen Gastbeitrag geschrieben hat.
    Es ist total spannend auch mal "hinter die Kulissen" blicken zu dürfen.
    Jeden Tag freue ich mich mehr auf dieses Buch :D
    LG Anna
    (caanna92@gmail.com)

    AntwortenLöschen
  5. ich kann allem nur zustimmen. Das Buch hat eine tolle story, tolle charaktere und ist unglaublich gut geschrieben und durchdacht. Ich werde es aujedenfall auch noch auf deutsch lesen!

    AntwortenLöschen
  6. Geiles Zitat! In Kombination mit den schwärmenden Worten von Natalja Schmidt habe ich nun gleich noch mehr Lust das Buch zu lesen. Nicht, dass es nicht ohnehin auf meinem Wunschzettel gestanden hätte. ^^'

    AntwortenLöschen
  7. Hi Simone!

    Das ausgesuchte Zitat gefällt mir sehr gut! Es hat mich direkt zum Schmunzeln gebracht und auch schon gute Einsichten in die Figuren ermöglicht :) Oder nicht in die Figuren, aber in ihre "Jobs".
    Mir ist "Six of Crows" das erste Mal durch den Hype so richtig ins Auge gestochen :)

    Liebe Grüße
    Laura

    AntwortenLöschen
  8. Oh Mein Gott dieses Zitat!! Ich liebe die Charaktere einfach

    AntwortenLöschen
  9. Six of crows antwort
    Liebe Grüße
    Carmen Pfeiffenberger

    AntwortenLöschen

legal notice. based on design by Charming Templates.